Hundefutter-Etiketten lesen

Hundefutter-Etiketten lesen

Ich stand im Futtermittelladen und starrte auf die Zutatenliste. "Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse" – was heißt das? "Getreide" an erster Stelle – ist das gut oder schlecht? Ich hatte keine Ahnung. Heute weiß ich es. Und zeige es Dir.

Die Reihenfolge ist entscheidend

Was zuerst steht, ist am meisten drin. Wenn "Getreide" an erster Stelle steht, ist Getreide die Hauptzutat. Nicht Fleisch.

Zeus' aktuelles Futter: "60% Huhn, Süßkartoffeln, Erbsen". Fleisch zuerst = gut.

Was bedeuten die Begriffe?

"Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse": Das kann alles sein. Hochwertiges Muskelfleisch. Oder Abfälle. Ich weiß es nicht. Deswegen: schlecht.

"60% Huhn": Klar, konkret, transparent. Ich weiß genau, was drin ist. Gut.

"Getreide": Welches? Weizen? Mais? Hafer? Steht nicht da? Dann ist es meist billiges Füllmaterial.

"Reis, Haferflocken": Konkret benannt. Okay.

Worauf ich achte

Fleisch an erster Stelle: Mindestens 50%. Besser 60-70%.

Konkrete Benennung: "Huhn" statt "Geflügel". "Rind" statt "Fleisch".

Keine künstlichen Zusätze: Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Geschmacksverstärker – braucht Zeus nicht.

Kein Zucker: Hunde brauchen keinen Zucker. Steht er trotzdem drin, ist es billiges Futter.

Beispiel: Gutes vs. schlechtes Futter

Schlecht: "Getreide, Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse, pflanzliche Nebenerzeugnisse, Zucker".

Gut: "60% Huhn (Muskelfleisch, Herz), Süßkartoffeln, Karotten, Lachsöl, Vitamine und Mineralstoffe".

Der Unterschied ist riesig. Und Zeus schmeckt und spürt es.

Mein Fazit

Etiketten lesen lohnt sich. Zeus bekommt nur Futter, das ich verstehe. Klare Zutaten, hoher Fleischanteil, keine Zusätze. So einfach ist das.

Zurück zum Blog