Hund trinkt zu wenig: So bringst Du ihn zum Trinken
Wasser ist lebenswichtig — auch für Hunde. Ein Hund der zu wenig trinkt riskiert Nierenschäden, Harnwegsinfekte und Dehydration. Und doch weigern sich viele Hunde einfach, ausreichend zu trinken.
Tipp: Lies auch Wildbrühe als Trinkhilfe für Hunde.
Tipp: Lies auch Nierenkranker Hund und Flüssigkeit.
Wie viel sollte ein Hund trinken?
Als Faustregel gilt: 50 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Ein 20-kg-Hund braucht also etwa 1 Liter Wasser am Tag — mehr bei Hitze oder nach Sport.
Anzeichen für zu wenig Trinken
- Trockene Nase und Zahnfleisch
- Haut die langsam zurückspringt wenn man sie zieht
- Weniger Urinieren als normal
- Dunkler, konzentrierter Urin
- Lethargie und Müdigkeit
6 Tricks wenn dein Hund zu wenig trinkt
1. Brühe ins Wasser
Einen Schluck Wildbrühe ins Trinkwasser geben. Der Geruch macht Wasser interessant — selbst für Hunde die sonst kein Interesse am Wassernapf zeigen. Das ist der effektivste und schnellste Trick.
2. Mehrere Wasserquellen
Stelle 2-3 Näpfe an verschiedenen Orten auf. Manche Hunde trinken lieber an einem ruhigen Ort, andere nahe ihrem Schlafplatz.
3. Laufendes Wasser
Viele Hunde trinken lieber aus fließendem Wasser. Ein einfacher Trinkbrunnen für Hunde (gibt es ab 20€) kann Wunder wirken.
4. Nassfutter statt Trockenfutter
Nassfutter enthält 70-80% Wasser. Wer seinem Hund täglich Nassfutter gibt, muss sich oft weniger Sorgen um die Wasseraufnahme machen.
5. Eiswürfel
Im Sommer lieben viele Hunde Eiswürfel. Mit etwas Brühe eingefroren werden sie zum echten Leckerli das gleichzeitig hydriert.
6. Wassernapf regelmäßig wechseln
Frisches Wasser 2x täglich — viele Hunde meiden Wasser das schon länger steht. Außerdem den Napf täglich reinigen, da sich schnell Bakterien bilden.