Die Idee zur Wildbrühe kam mir, als Zeus nach einer Erkältung kaum noch fressen wollte. Er war schwach, hatte keinen Appetit. Ich musste etwas finden, das ihn zum Fressen animiert und gleichzeitig Nährstoffe liefert.
Also habe ich Knochenbrühe gekocht. Aus Wildknochen, weil ich gerade Wild vom Jäger hatte. Zeus hat sie geliebt. Und ich sah: Es geht ihm besser. Schneller. Das war der Anfang von Nürburger.
Was ist Wildbrühe?
Wildbrühe ist langgekochte Knochenbrühe aus Wild (Reh, Wildschwein, Hirsch). Die Knochen werden 24 Stunden gekocht. Dabei lösen sich Kollagen, Mineralien, Aminosäuren – alles, was im Knochen steckt.
Das Ergebnis: Eine nährstoffreiche, natürliche Flüssigkeit. Ohne Zusatzstoffe, ohne Zucker, ohne Konservierungsstoffe. Nur Wild und Wasser.
Warum Wild statt Huhn?
Hühnerbrühe ist bekannter. Aber Wildbrühe ist besser. Warum?
Wild ist artgerechter: Wölfe fressen Wild, keine Hühner. Wild entspricht der natürlichen Ernährung des Hundes.
Wild ist nährstoffreicher: Wildfleisch hat mehr Omega-3, mehr Eisen, mehr Vitamine als Geflügel.
Wild ist nachhaltig: Wild wird geschossen, um den Wald zu schützen. Es ist ökologischer als Massentierhaltung.
Wild ist lecker: Zeus liebt den Geschmack. Er schleckt seinen Napf immer leer.
Wofür nutze ich Wildbrühe bei Zeus?
1. Für die Gelenke
Zeus ist ein großer Hund. Große Hunde haben oft Gelenkprobleme. Kollagen aus der Brühe unterstützt Gelenke, Sehnen, Bänder.
Seit Zeus täglich Wildbrühe bekommt, läuft er besser. Er steht nach dem Schlafen schneller auf. Ich sehe den Unterschied.
2. Für die Verdauung
Wildbrühe legt sich wie ein Film auf die Darmschleimhaut. Das schützt und beruhigt. Zeus hatte früher oft empfindlichen Magen. Seitdem er Wildbrühe bekommt, ist das besser geworden.
3. Um mehr zu trinken
Zeus trinkt von Natur aus wenig. Das ist ein Problem, vor allem im Sommer. Wildbrühe schmeckt ihm. Also trinkt er mehr.
Ich gebe einen Schuss Wildbrühe ins Wasser. Oder direkt über sein Futter. Er trinkt alles aus.
4. Beim Barfen
Ich barfe Zeus. Wildbrühe ist die perfekte Ergänzung. Sie liefert Nährstoffe, macht das Futter schmackhafter, und Zeus frisst besser.
5. Nach Krankheit oder OP
Wenn Zeus krank ist, will er oft nicht fressen. Aber Wildbrühe trinkt er immer. Sie gibt ihm Kraft, Nährstoffe, Energie. Ohne dass er kauen muss.
Wie viel Wildbrühe bekommt Zeus?
Zeus wiegt 35 Kilo. Er bekommt täglich 100-150ml Wildbrühe. Das ist etwa ein halbes Glas.
Ich gebe es entweder direkt in seinen Napf, über sein Futter oder als Leckerli zwischendurch.
Kleinere Hunde brauchen weniger. Ein 10-Kilo-Hund kommt mit 50ml aus. Größere Hunde können auch 200ml bekommen.
Kann ich Wildbrühe selbst machen?
Ja! Ich habe es am Anfang selbst gemacht. Es ist einfach, aber zeitaufwendig.
Was Du brauchst: Wildknochen (vom Jäger oder Metzger), Wasser, großer Topf, 24 Stunden Zeit.
Zubereitung: Knochen in den Topf, mit Wasser bedecken, 24 Stunden köcheln lassen. Immer wieder Schaum abschöpfen. Am Ende abseihen, abfüllen, kühl lagern.
Das Problem: Nicht jeder hat 24 Stunden Zeit. Nicht jeder kommt an Wildknochen. Deswegen haben wir Nürburger gegründet – um genau das zu liefern.
Warum Nürburger Wildbrühe?
Unsere Wildbrühe ist nicht irgendeine Brühe. Sie ist genau die, die ich für Zeus mache. Nur professionell hergestellt.
100% Wild aus der Eifel: Von Jägern, die ich kenne. Kein Massenbetrieb.
24 Stunden gekocht: So lange dauert es, bis alles Gute aus den Knochen gelöst ist.
In Glasflaschen: Kein Plastik. Besser für die Umwelt, besser für die Gesundheit.
Ohne Zusätze: Kein Salz, kein Zucker, keine Konservierungsstoffe. Nur Wild und Wasser.
Zeus bekommt sie täglich. Und er war noch nie gesünder.
Für welche Hunde ist Wildbrühe geeignet?
Für alle. Wirklich. Welpen, Senioren, kranke Hunde, gesunde Hunde. Jeder Hund profitiert.
Besonders gut für: Hunde mit Gelenkproblemen, empfindlichem Magen, Trinkmuffel, nach Krankheit, beim Barfen.
Auch gut für: Hunde, die wählerisch sind. Wildbrühe macht jedes Futter schmackhafter.
Gibt es Nebenwirkungen?
Nein. Wildbrühe ist ein natürliches Lebensmittel. Keine Chemie, keine Zusätze.
Einzige Ausnahme: Wenn Dein Hund noch nie Brühe hatte, fang langsam an. Manche Hunde bekommen von zu viel Brühe am Anfang weichen Kot. Das gibt sich nach ein paar Tagen.
Mein Fazit: Wildbrühe gehört zu Zeus' Alltag
Wildbrühe ist für mich kein Extra. Es ist fester Bestandteil von Zeus' Ernährung. Er bekommt sie täglich. Und ich sehe, wie gut sie ihm tut.
Sein Fell glänzt. Seine Gelenke sind stabil. Seine Verdauung ist perfekt. Er trinkt mehr. Er frisst besser.
Das ist es, was mich damals zur Gründung von Nürburger bewogen hat. Ich wollte anderen Hundebesitzern das geben, was Zeus so gut tut.
Probiere es aus. Gib Deinem Hund eine Woche lang Wildbrühe. Und schau, was passiert. Ich wette, Du siehst den Unterschied.